Rückenschmerzen

Rückenschmerzen: Ursachen, Vorbeugung und Behandlung

Rückenschmerzen gelten als die Volkskrankheit schlechthin. Rund ein Drittel der
deutschen Bevölkerung befindet sich wegen ihnen in ärztlicher Behandlung. Und
noch mehr haben sporadisch mit Rückenbeschwerden zu kämpfen: Über 80 Prozent
der Deutschen werden zumindest einmal im Jahr von Rückenschmerzen geplagt.
Wir zeigen Ihnen, welche Ursachen typisch sind, wie Sie Rückenbeschwerden
vorbeugen können und welche Behandlungsoptionen es gibt.

Rückenschmerzen: Wann zum Arzt?

Die gute Nachricht: Rückenbeschwerden können zwar schmerzhaft sein, in den
meisten Fällen sind sie aber harmlos. Manchmal steckt allerdings auch eine
ernstere Erkrankung dahinter. Es gilt die Faustregel: Stellt sich nach spätestens drei
Tagen keine Besserung ein, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Treten weitere
Symptome auf (z.B. Fieber, Lähmungserscheinungen, Probleme beim Urinieren oder
beim Stuhlgang) sollten Sie sofort zum Arzt.

Spezifische vs. unspezifische Rückenschmerzen

Der Fachmann unterscheidet zwischen „spezifischen“ und „unspezifischen“
Rückenschmerzen. Unspezifisch sind sie dann, wenn keine eindeutige Ursache für
die Beschwerden gefunden werden kann. Die meisten Arten von Rückenschmerzen
fallen in diese Kategorie. Spezifische Rückenschmerzen dagegen lassen sich auf
eine konkrete Ursache zurückführen – z.B. einen Bandscheibenvorfall.

Diese Ursachen sind typisch

Die Gründe für Rückenschmerzen sind vielseitig. Konnte eine konkrete Ursache
ausgemacht werden, handelt es sich oft um eines der folgenden Krankheitsbilder:

  • Bandscheibenvorfall: Bei einem Bandscheibenvorfall tritt Gallertmasse aus
    den Bandscheiben durch den Faserring nach außen und verursacht
    Beschwerden – meist im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS).
  • ISG-Syndrom: Plötzlich auftretende, starke dumpfe Schmerzen im unteren
    Rücken können auf das ISG-Syndrom hindeuten. Verantwortlich ist eine Blockade im Iliosakralgelenk. Letzteres ist sehr anfällig für
    Funktionsstörungen. Schon eine ungewohnte Bewegung kann daher zu einem
    ISG-Syndrom führen.
  • Muskuläre Dysbalance: Auch muskuläre Dysbalancen können schmerzhaft
    sein. Sie sind auf ein Ungleichgewicht in den Muskeln zurückzuführen und
    entstehen, wenn Muskeln über längere Zeit ungleich belastet werden.
  • Triggerpunkte: Sie können auf Ihrem Rücken schmerzhafte Verhärtungen in
    Form kleiner „Knötchen“ ertasten? Dann kann es sich um sogenannte
    Triggerpunkte handeln. Typisch: Die Schmerzen strahlen weit aus – und
    werden oft in einem eigentlich gesunden Areal lokalisiert.

Rückenschmerzen vorbeugen: So geht’s

Den meisten Rückenschmerzen, die sich nicht auf eine Verletzung oder eine
konkrete Erkrankung zurückführen lassen, können Sie aktiv vorbeugen. Die
wichtigsten Tipps:

  • Vermeiden Sie langes Sitzen (insb. auf ergonomisch ungünstigen Stühlen).
  • Machen Sie gezieltes Rückentraining (unter Anleitung).
  • Sorgen Sie für einen ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz.
  • Wählen Sie eine passende Matratze und sorgen Sie für eine gute
    Schlafposition.
  • Vermeiden Sie Bewegungsmangel und machen Sie regelmäßig Sport.

Rückenzentrum: Wir behandeln Ihre Rückenschmerzen

Rückenschmerzen lassen sich gut behandeln. In unserer Praxis in Konstanz
behandeln wir spezifische und unspezifische Rückenschmerzen – und sorgen dafür,
dass Sie bald wieder schmerzfrei sind. Dazu erstellt unser erfahrener Dipl.
Physiotherapeut Richard Hageleit einen individuellen Behandlungsplan für Sie.
Der Fokus liegt auf Rückentraining, Krankengymnastik oder physikalischer Therapie.

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